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15.07.2019 | Die Reha ins rechte Licht rücken

Die Caspar Heinrich Klinik in Bad Driburg ist als Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e. V. (DGPR) aktiv daran beteiligt, das Image der Reha aufzuwerten. Dr. Markus Wrenger, Chefarzt der Kardiologie in der Caspar Heinrich Klinik, wurde kürzlich für vier Jahre zum Mitglied in die Kommission Qualitätssicherung gewählt.

 

Bei der DGPR als medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Prävention und Rehabilitation im Herz-Kreislaufbereich einsetzt. Die Mitglieder arbeiten in den Gremien Forschung und Wissenschaft, Prävention, Rehabilitation und Qualitätssicherung daran, neue Methoden in der Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen zu erforschen und umzusetzen. Doch nicht nur wissenschaftliche Themen finden Beachtung. Es geht auch darum, die Rehabilitation ins rechte Licht zu rücken. „Die Rehabilitationsmedizin führt derzeit noch eine Art Schattendasein. Wir arbeiten unter anderem daran, dieses aufzuwerten“, so Dr. Markus Wrenger. Der Kardiologe traf zu Jahresbeginn bei den Dresdner Herz-Kreislauf-Tagen  auf Prof. Dr. med. Bernhard Schwaab, der inzwischen Präsident des DGPR ist, und auf Dr. Manju Guha, die wiederum vorher das Präsidentenamt innehatte. Die Gespräche bewogen den Bad Driburger Chefarzt dazu, sich zukünftig ehrenamtlich für den Verein und dessen Ziele einzusetzen. Im Juni wurde er in die „Kommission Qualitätssicherung“ gewählt.

Den Vorsitz der Kommission Qualitätssicherung hat Dr. rer. medic. Annett Salzwedel aus Potsdam. „In der neuen Zusammensetzung unseres Teams mit zwei neuen und zwei bestehenden Mitgliedern können wir das, was in der Vergangenheit bereits erarbeitet wurde, weiter ausbauen. Es geht um die Schaffung neuer und die Anpassung bestehender Qualitätsstandards vor dem Hintergrund der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage. Die medizinischen Kenntnisse und Therapieoptionen erweitern sich fortwährend, weshalb die Vorgehensweise nicht nur in der Akut-, sondern auch in der Rehabilitationsmedizin immer wieder wissenschaftlich fundiert angepasst werden muss. Dieses findet sich unter anderem in den von der DGPR entwickelten Qualitätstandards und Zertifizierungsverfahren wider“, erläutert Dr. Markus Wrenger die Ziele der Kommission. Die Ehrenamtlichen arbeiten dabei eng mit der Deutschen Rentenversicherung Bund und den verschiedenen Fachgesellschaften zusammen.